Fr., 20.07.2018, 20 Uhr: Festival der Demokratie

20180720_OAT_FdD_FilmAm Freitag, den 20. Juli 2018, wird im freiraum Hameln (Walkemühle 1a, 31785 Hameln) ab 20 Uhr der Film „Festival der Demokratie“ gezeigt. Rund ein Jahr nach den Ereignissen rund um den G20-Gipfel in Hamburg wollen wir damit noch einmal den Fokus auf – aus unserer Sicht – wichtige Aspekte dieses Gipfels legen, die in der Welle der Empörung weitgehend untergegangen sind. Um hier nur einige zu nennen: Einschränkung der Versammlungs- und Pressefreiheit; Aufhebung der Trennung zwischen Exekutive und Judikative; Massive Polizeigewalt.

Im Anschluß wollen wir mit Euch über den Film sprechen. Der Eintritt ist frei – Spenden sind willkommen und werden für Antirepressionsarbeit verwendet. Die Veranstaltung wird von einigen Genoss*innen der Antifaschistischen Aktion Hameln-Pyrmont [AAHM] organisiert.

Film | 20.07.2018 | 20 Uhr | freiraum | Hameln
Ein Blick in das Schaufenster moderner Polizeiarbeit.

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Solidarische Grüße nach Salzwedel!

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In der Nacht zum 05.06.2018 drang um kurz nach 0 Uhr eine vermummte und bewaffnete Gruppe von mindestens 10 Neonazis in das Autonome Zentrum Kim Hubert in Salzwedel ein.

Sie rannten gezielt in die zweite Etage, in der ein paar Menschen schliefen, griffen diese mit Pfefferspray an, zerschlugen gezielt Türen, Fenster und Möbel.

Um ihre anschließende Flucht zu decken, zündeten sie im Treppenhaus eine Rauchbombe.

Wir sind wütend und stehen solidarisch an der Seite des AZ. Der Überfall wird es nicht schaffen, uns einzuschüchtern.

SCHULTER AN SCHULTER GEGEN DEN FASCHISMUS

Weitere Infos:

PM des Vereins Kultur und Courage zum Überfall

Aufruf zur Unterstützung von Aktiven des AZ

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Neues vom Bau

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Stand der Dinge – Dezember 2017

Liebe Freund*innen der Walke!

Wir haben gute Neuigkeiten:
Es ist uns endlich gelungen, eine Lösung für unser Brandschutz-Dilemma zu finden! Ihr erinnert euch: Letztes Jahr hatten wir überprüfen lassen, wie lange unsere Geschossdecken einem Feuer standhalten würden, um teure Brandschutzmaßnahmen nicht durchführen zu müssen. Leider war das Ergebnis der Überprüfung nicht ausreichend und es sah erst mal düster aus für unsere Finanzplanung. Die Sanierung hätte somit 100.000 Euro mehr gekostet als geplant.
Um hierfür eine Lösung zu finden, holte unser tolles Architekten-Team von bauart Hannover einen ausgewiesenen Brandschutzexperten mit ins Boot, der letztlich gemeinsam mit der zuständigen Sachbearbeiterin vom Landkreis die „zündende Idee“ hatte: Wir bauen eine Spindeltreppe in den Garten, die einen zusätzlichen Rettungsweg darstellt, und gleichzeitig den Bewohner*innen einen schnellen Weg ins Grüne ermöglicht. Durch diesen zusätzlichen Rettungsweg müssen die Decken geringere Anforderungen erfüllen und wir sparen letztlich über 70.000,- Euro!
Mit den geänderten (Finanz-)Plänen können wir jetzt in die Verhandlung für einen Kredit mit der GLS-Bank gehen. Hurra! Drückt uns die Daumen!

Außerdem haben wir uns dazu entschieden, den Dachboden und die Schrägen im 2. O.G. auf KfW-Standard zu dämmen. Das bedeutet, wir sorgen für eine effizientere Dämmwirkung als gesetzlich vorgeschrieben und erhalten dafür einen günstigen Kredit.

Ende Oktober 2017 wurden erneut Wände niedergerissen – diesmal ließen wir sogar den alten verbauten Lastenaufzug bis in den Keller herabstürzen. Die dadurch im 2.O.G. verursachte Staubwolke passte ideal zum Horrormotto des 2. Bauwochenendes an Halloween. An dieser Stelle sei nochmal allen Unterstützer*innen gedankt, die mit Aktion, Infrastruktur oder Spende die Bautage ermöglicht haben! Das war sehr gut! Ein nächstes Bauwochenende wird es definitiv geben, es steht aber noch kein Termin fest. Dabei wird‘s dann eher um den „Feinschliff“ gehen, also Elektrik entfernen, Tapete und Farbe kratzen und so weiter. Ist auch notwendig.

Bis nächstes Jahr läuft noch unsere Förderung durch das Modellprogramm „Gemeinschaftlich wohnen – selbstbestimmt leben” gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Kooperation mit dem „FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V., Bundesvereinigung“. Voraussichtlich wird nächstes Jahr unser großes Baustellenjahr werden, daher passt es gut, in dem Jahr auch einen Großteil der Fördermittel abrufen zu können.

Ein wichtiges Anliegen ist es uns, den Freiraum davor zu schützen, jemals als Wohnraum genutzt zu werden. Es ist absolut notwendig, unkommerzielle Räume für politisches und kulturelles Engagement zu erhalten! Und: Wie ihr ja wisst, ist der Erhalt des Freiraums als erster Mieter der Walke unsere Grundmotivation und oberste Priorität. Im letzten Jahr haben wir zusammen mit Vertreter*innen der Stiftung Freiräume überlegt, wie dieses Vorhaben im Hinblick auf eventuellen Wechsel von Personen oder Änderung von Idealen auch über viele Jahre möglich sein kann. Nun stellt sich das ZAZ, der Zusammenschluss autonomer Zentren, zu dem unser Freiraum ebenfalls gehört, auch hinter dieses Anliegen. Gerade in diesen Zeiten, in denen die Freiräume mehr und mehr Repression erfahren, ist diese solidarische Vernetzung und das gegenseitige Aufeinander-Achtgeben das Wichtigste.

Walke bleibt-Transparent

Ach ja: Und habt ihr gesehen, dass die Stadt vor kurzem den Spielplatz mit einem neuen Spielgerät ausgestattet hat? Im Zuge dessen haben sie auch einen neuen Zaun zwischen die Walke und den Spielplatz gebaut (Spielplätze müssen doch eingezäunt sein…). Unser Vorteil: Wir haben Platz für die Rampe! Wir freuen uns über Anregungen für die Gestaltung des Zauns, damit er nicht so hässlich und kahl bleibt wie er jetzt ist, oder noch mehr darüber, wenn ihr direkt mitmacht und eure Ideen umsetzt.
Kommt auch gerne donnerstags um 19 Uhr zum Bauplenum ins Großraumbüro in der ersten Etage des Freiraums.

Euer Hausverein Walke e.V.

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